Michelin verkürzt die Time-to-Market im Online-Handel deutlich
Premiumreifen für Sicherheit und Qualität
Michelin ist einer der weltweit größten Reifenhersteller mit Hauptsitz in Clermont-Ferrand. Das Unternehmen produziert Reifen für PKW, Motorräder und Nutzfahrzeuge und steht seit Jahrzehnten für Langlebigkeit, Fahrsicherheit und technologische Präzision: von Bremswegen auf Nässe bis hin zu Rollwiderstandswerten und Lärmklassen.
Im deutschen Markt ist Michelin auf zahlreichen großen Plattformen vertreten – von spezialisierten Reifen-Shops über Marktplätze bis hin zu Preisvergleichsportalen.
Thomas Auer ist seit über 13 Jahren bei Michelin als E-Retail Manager und kennt die Herausforderung aus erster Hand: Reifen gehören zu den erklärungsbedürftigsten Produkten im E-Commerce. Bremseigenschaften, Laufleistung, Nachhaltigkeit, EU-Label, Testergebnisse – all das entscheidet, ob ein Käufer das Richtige wählt.
„Die Produkte müssen so gut wie möglich erklärt sein – gerade, weil wir im Premiumsegment unterwegs sind.” — Thomas Auer, E-Retail Manager, Michelin
Viele Händler, viele Prozesse – wenig Kontrolle über Timing
Reifen kauft man nicht spontan. Wer vor der Kaufentscheidung steht, sucht Antworten: Passt der Reifen auf mein Fahrzeug? Wie hat er im ADAC-Test abgeschnitten? Hat der Reifen den richtigen Geschwindigkeits- oder den richtigen Lastindex? Diese Fragen entscheiden – und genau deshalb ist aktueller Content für Michelin kein Nice-to-have, sondern Verkaufsargument Nummer eins.
Vor loadbee hatte Michelin keinen direkten Weg, diesen Content zu seinen Händlern zu bringen. Jede Plattform hatte eigene Workflows, eigene Ansprechpartner, eigene interne Prozesse. Was einfach klingt, war in der Praxis ein permanentes Koordinationsprojekt.
„Du hast zehn Händler – und jeder macht das auf eine andere Art und Weise.” — Thomas Auer, E-Retail Manager, Michelin
Besonders schmerzhaft wurde das bei Testergebnissen. Wenn ein neues ADAC- oder TÜV-Testergebnis veröffentlicht wurde, wollte Michelin dieses Gütesiegel so schnell wie möglich auf den Produktseiten sehen. Stattdessen: Einzelne Ansprechpartner kontaktieren. Inhalte per E-Mail verschicken. Auf interne Freigaben beim Händler warten. Der typische Vorlauf bis zur Live-Schaltung: ~2 Wochen.
„Du hast einen Zeitversatz – und du hast es nicht selber in der Hand.” — Thomas Auer, E-Retail Manager, Michelin
Der Effekt: Kunden, die gerade jetzt kaufen wollten, sahen veralteten Content – oder gar keinen. Im Automotive-Bereich, wo Sicherheit und Vertrauen die Kaufentscheidung steuern, ist das ein deutliches Manko.
Zentrale Steuerung statt Einzelabstimmung
Mit loadbee bereitet Michelin Content zentral auf und spielt ihn gleichzeitig an mehrere Händler aus. Die Inhalte landen automatisiert in den Produktdetailseiten der Händler – ohne manuelle Abstimmungsrunden, ohne E-Mail-Pingpong. Michelin arbeitet hierfür eng mit einer Agentur zusammen, die den Content strukturiert aufbereitet. Der operative Abstimmungsaufwand mit einzelnen Händlern entfällt.
„Wir entscheiden, was wir zeigen. Wir entscheiden, wann wir das zeigen.” — Thomas Auer, E-Retail Manager, Michelin
Besonders die Geschwindigkeit veränderte die Arbeitsweise fundamental. Ein neues Testsiegel? Früher ~2 Wochen. Heute: 5 Minuten.
Im Automotive-Segment, wo Testergebnisse Kaufentscheidungen beeinflussen, kann der Zeitpunkt der Sichtbarkeit den Unterschied machen.
„Wie schnell und einfach kannst du Sachen initial veröffentlichen – und wie schnell kannst du Dinge ändern? Das ist schon top.” — Thomas Auer, E-Retail Manager, Michelin
Zwei Dimensionen sind für Michelin entscheidend: neue Inhalte schneller veröffentlichen und bestehende Inhalte unkompliziert aktualisieren. Beides zusammen vereinfacht die Maintenance ungemein.
Wir entscheiden, was wir zeigen. Wir entscheiden, wann wir das zeigen.
Deutlich verkürzte Time-to-Market
Operativ: Content kann heute nahezu unmittelbar veröffentlicht und aktualisiert werden. Neue Testergebnisse, aktualisierte EU-Labels, saisonale Wechsel – all das ist in Minuten live. Der administrative Aufwand für die Koordination mit einzelnen Händlern ist deutlich zurückgegangen.
„loadbee erleichtert uns als Tool die Arbeit mit den großen Plattformen – weil wir schneller sind und den Ball selber in der Hand haben.” — Thomas Auer, E-Retail Manager, Michelin
Kommerziell: Ein A/B-Test über drei Monate verglich Produktseiten ohne aufbereiteten Content mit Seiten, die strukturierten Premium-Content (A+) zeigten. Das Ergebnis: ca. +10 % Conversion-Uplift.
Thomas Auer ordnet das bewusst nüchtern ein: Der Unterschied entstand zwischen gar keinem Content und aufbereitetem Content. Kein isolierter loadbee-Effekt, sondern ein Beweis dafür, was passiert, wenn Produktinformationen – Bremseigenschaften, Testergebnisse, EU-Labels – zum richtigen Zeitpunkt sichtbar sind.
Im Automotive-Bereich kauft niemand spontan. Aber wer die richtige Information findet, der kauft.
„Mehr Content – und zwar aktueller Content – kann nicht schaden.” — Thomas Auer, E-Retail Manager, Michelin
Struktur, Geschwindigkeit, Kontrolle
Für Michelin steht weniger ein einzelner KPI im Vordergrund als ein struktureller Vorteil: Wer in einem dezentralen Händlernetzwerk arbeitet, verliert Zeit – weil jeder Partner eigene Rhythmen, eigene Prozesse, eigene Prioritäten hat. loadbee zieht die Steuerung zurück zur Marke.
Aktualität ist im Automotive-Bereich ein entscheidendes Kaufargument. Wer Testergebnisse zu spät ausspielt, verliert den Käufer genau in diesem Moment. Zentrale Steuerung gibt der Marke die Kontrolle über das zurück, was auf Produktdetailseiten passiert – und damit über einen wesentlichen Teil der Customer Journey.
Der Test zeigt: Der Unterschied zwischen keinem Content und aufbereitetem Content ist messbar. Die nächste Frage ist, wie viel Potenzial darin liegt, diesen Content konsequent aktuell zu halten.
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